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DIE BRANDORT

WEIHNACHTSGESCHICHTE

| 23.12.2010 |

Es war eine friedliche Nacht, das sternenbesprenkelte Firmament spannte sich über der Erde, eine große Ruhe war überall eingekehrt. –

„Halt, brrrrr, wollt ihr wohl stehen bleiben“, zerriss eine polternde Stimme plötzlich die Stille. Santa Claus zog mit aller Macht an den Zügeln, er hatte Mühe, das  Rentiergespann zu bändigen. „Hab ich’s mir doch gedacht“, brummelte er in seinen weißen Bart, „Rudolph hat wieder heimlich vom Glühwein genascht.“

Rudolph grinste rentierselig vor sich hin und konnte den rechten Huf nicht mehr vom linken unterscheiden. Seine Nase leuchtete brandrot in die Nacht und auch die Hufe begannen langsam zu glühen.

Guter Rat war jetzt teuer, wenn Santa zu Weihnachten alle Geschenke termingerecht abliefern wollte. Er kramte sein iPhone aus der Tasche. Da gab es doch bestimmt eine passende App mit einem Link zu einem Rentierausnüchterner. „Hufe brandrot. Was tun?“, tippte Santa Claus in das Suchfeld seines himmlischen iPhones. Und tatsächlich: In einem Feuerwerk von Sternschnuppen landete der Schlitten. 

b-r-a-n-d-o-r-t buchstabierte Santa Claus das Firmenschild. „Heilig‘s Blechle, was bin ich doch für ein Weihnachtsmann“, schimpfte Santa vor sich hin. Tatsächlich hatte er sich vertippt und statt „Hufe brandrot“  „Rufe brandort“ eingegeben. Und  da war er nun.

Santa schaute sich um. „Höllisch heißer Laden“ dachte er und schaute sogleich erschrocken gen Himmel – so etwas hörte der Chef nicht gerne. Der andere da unten übrigens auch nicht, auf feurige Konkurrenz reagierte der immer allergisch.

Wer hier wohl zu Hause war? Lange musste Santa nicht suchen: Da gab offensichtlich einen Nicolai, einen Florian, einen Daniel, einen Michael und einen Engelhardt. „Da bin ich ja in guter Gesellschaft“, freute sich Santa, „lauter Heilige und Engel – sogar ein Nikolaus ist dabei.“  Sankt Florian, das wusste Santa von früher, übertrieb es allerdings manchmal mit dem brennendem Eifer. Hieß es doch nicht umsonst: „Heiliger St. Florian, verschon mein Haus, zünd‘ andre an“. Aber der Erzengel Michael wird da schon ein Auge drauf haben, dachte Santa.

Plötzlich bemerkte Santa Claus eine Zeitschrift, die ihn brennend anzog: HUFEISEN stand da. Sollte er hier für Rudolph doch ein Mittel gegen seine glühenden Hufe finden? Interessiert blätterte Santa durch die Seiten. Leider – gegen Hufbrand gab es hier nichts, dafür aber  ... EMH. Die Sache mit den MikroHerbs und dem Wellness-Effekt klang auch sehr vielversprechend und Santa Claus nahm sich vor, ein paar Säcke für seine Rentiere zu ordern.

Nun war er neugierig geworden – was gab es denn hier noch alles Brandheißes zu entdecken? Ihm war schon tüchtig warm geworden bei so vielen zündenden Ideen rund um ihn her und er musste an Petrus denken, den Türsteher an der Himmelspforte. Der klagte ständig darüber, dass er bei der globalen Erwärmung, die auch vor dem Himmel nicht haltmachte, bei seinem Job kein schattiges Plätzchen mehr finden könne. „Dem Manne kann geholfen werden“, lachte Santa Claus, hatte er doch gerade die Anzeige einer WAREMA-Markise gesehen, sogar mit Fernbedienung und Windsensor, was ihn sehr beeindruckte. Sein Weihnachtsgeschenk für den alten Knaben an der Himmelstür hatte er – wieder eine Sorge weniger.  

Fast wäre Santa Claus gut gelaunt mitsamt seinen Rentieren wieder durch den Kamin verschwunden, als er auf einem der Computermonitore etwas so Eindrucksvolles sah, dass sein Bart vor Begeisterung beinahe Feuer fing. Elegante Linien, edles Schwarz-Weiß, das ganz hervorragend zu seinem roten Outfit passt ,und ein Interieur, das einen einfach entflammen musste – ein Traum von einem Reisemobil. Santa war sogleich Feuer und Flamme, bemerkte natürlich sofort die First Class E&P Hubstützen und den raffinierten Meier-Chassisaufbau, plumpste dann aber heftig von seiner Wunschwolke in die himmlische Realität zurück: Nein, das war nichts für ihn. Damit würde er als mittlerer Angestellter ja sogar den Chef überflügeln. Das könnte der krumm nehmen und dann war mit ihm nicht zu spaßen. Luzifer hatte das damals auch zu spüren bekommen – so etwas Heißes wollte Santa nicht riskieren. Dann doch lieber diesen MORELO dem Chef empfehlen, da war er auf der sicheren Seite.

Gab es denn für ihn selbst hier gar nichts mitzunehmen? Santa schaute sich um, während seine Rentieren ziemlich schlapp in den Zugseilen hingen. Da musste er sich auch noch etwas einfallen lassen. Dasher und Dancer, Prancer und Vixen, Comet und Cupid, Donner und Blitzen und natürlich die Schnapsnase Rudolph waren auch nicht mehr die Jüngsten und die Weihnachtsrunde mit den Geschenken war für sie ziemlich anstrengend geworden. Der „MORELO Palace“ in klein, aber mit viel Platz für Zuladung, so etwas wäre für ihn ideal. Hatte er da beim Blättern durch die Kataloge nicht schon etwas gesehen? Natürlich, hier war er ja: Der PÖSSL Roadmaster, sein zukünftiges Santamobil. Damit würde er sogar mit Anhänger problemlos in jeden Winkel des Universums gelangen.  

...

Die Rentiere knuspern zufrieden ihr Eggersmann-Futter mit EMH und sehen schon viel vitaler aus, der Chef ist mit seinem Palace nach Bethlehem unterwegs und zieht dabei einen prächtigen Feuerschweif hinter sich her, Petrus ist ganz vernarrt in seine Markise und Santa Claus träumt davon, wie himmlisch bequem das Ausliefern der Geschenke mit dem Roadmaster werden wird.

Und brandort? Auch die sind bei der Bescherung nicht leer ausgegangen. Santa Claus hat ihnen seinen spezial-designten, feuerfesten, himmlischen Erfolgssegen da gelassen. Und der ruht nun über der Agentur und allen ihren Kunden.